Nachhaltigkeit

NACHHALTIGKEIT BEI NITRAS
Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung und betrifft jeden Einzelnen von uns - ob privat oder beruflich. Neben vielen Punkten, die in der EU sowie in Deutschland bereits vorangetrieben und von uns umgesetzt werden, werden wir zudem dafür sorgen, dass dieses wichtige Thema entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette Beachtung findet. Wir möchten Wertschöpfung mit nachhaltigem Handeln kombinieren und daraus eine erfolgreiche sowie zukunftsorientierte Geschäftspolitik entwickeln. In diesem Zusammenhang stehen folgende Aspekte im Fokus:

 Soziale Aspekte (z. B. Arbeitnehmer- / Menschenrechte (ILO))
 Ökonomische Aspekte (z. B. Qualitätsmanagement)
 Ökologische Aspekte (z. B. Umweltschutz (REACH))
GEGRÜNDETE TASK FORCE
Soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung sind ein echter Ansporn für uns, das eigene Handeln nachhaltig zu verbessern. Aus diesem Grund haben wir eine Task Force zum Thema Nachhaltigkeit ins Leben gerufen, die aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen besteht. So erreichen wir eine große Diversität, die es uns ermöglicht, oben genannte Aspekte aus unterschiedlichsten Richtungen zu betrachten und entsprechende Punkte zur Diskussion zu bringen. Ziel ist es, sinnvolle und wirksame Maßnahmen zu entwickeln sowie umzusetzen.

AKTUELLE MASSNAHMEN
Unter anderem haben wir bereits folgende Maßnahmen umgesetzt bzw. setzen diese nach wie vor um (andauernde Maßnahmen):

 Umsetzung Verordnung (EG) 1907/2006 (REACH)
 Entfall Plastikbeutel (paarweise Verpackung) von Schutzhandschuhen (Ausnahme: Chemikalienschutzhandschuhe)
 Entfall Umreifungsbänder bei Außenkartons (alle Artikel)
 Umrüstung auf energiesparende Beleuchtungsmittel
 Verbesserte Bedingungen in Asien für Umwelt und Arbeitnehmer (u. a. Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards)
 Verwendung von Bio-Folien aus Zuckerrohr (Stretch- / Wickelfolie)
 Verwendung von Tragetaschen aus 100% recyceltem PET
 Durchführung einer jährlichen Spendenaktion an zehn gemeinnützige Einrichtungen


UNSERE NÄCHSTEN SCHRITTE
Seit über 30 Jahren entwickeln und vertreiben wir persönliche Schutzausrüstung sowie Arbeitskleidung. Besonders in den letzten Jahren sind wir stark gewachsen und dabei wurde es immer wichtiger, Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und unseren Mitmenschen zu übernehmen. Jedes Mitglied unserer Wertschöpfungskette kann einen Teil dazu beitragen und somit werden wir diese Aufgabe langfristig bearbeiten und umsetzen. Unser Ziel ist es, so nachhaltig wie möglich zu arbeiten und damit unter anderem auf unnötiges Verpackungsmaterial sowie umweltschädliche Substanzen zu verzichten. Diesbezüglich werden wir Sie über die nächsten Schritte stets auf dem Laufenden halten. 

Falls Sie allgemeine Fragen zum Thema Nachhaltigkeit bei NITRAS haben oder von einem der vorangegangenen Punkte so betroffen sind, dass sich dies auf Ihr Geschäft auswirkt, sprechen Sie uns gerne an, damit wir gemeinsam eine Lösung erarbeiten können (z. B. falls Sie nicht bzw. noch nicht auf eine paarweise Verpackung von Schutzhandschuhen verzichten können).
PRAXISBEISPIEL: DIE MASSE MACHT’S
Aktuelle Zahlen des Europäischen Parlaments machen eine besorgniserregende Entwicklung sehr deutlich: Im Jahr 1950 wurden weltweit 1,5 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt. Im Jahr 2015 lag die Produktion von Kunststoff bereits bei 322 Millionen Tonnen. Hier liegt also ein exponentielles Wachstum vor - in nur wenigen Jahren. Dass der produzierte Kunststoff jedoch nur im geringen Maße fachgerecht entsorgt bzw. recycelt wird, lässt sich anhand von stark gestiegenen Mengen an Plastikmüll, z. B. in den Meeren, leicht feststellen. Zudem tritt die Problematik auf, dass sich Kunststoffe nicht vollständig abbauen, sondern lediglich kontinuierlich kleiner werden, was eine Anreicherung von Mikroplastikpartikeln in der Umwelt bewirkt.

Dieser Entwicklung wirken wir unter anderem entgegen, indem wir auf Plastikbeutel (paarweise Verpackung) bei Schutzhandschuhen verzichten. Somit sorgen wir aktiv dafür, die Produktion von Kunststoff und damit auch anfallenden Kunststoffmüll zu reduzieren. Diese Maßnahme haben wir bereits umgesetzt. Ab den kommenden Wareneingängen (um den Jahreswechsel 2019/2020) werden unsere Schutzhandschuhe nicht mehr paarweise verpackt sein. Auch wenn ein Plastikbeutel scheinbar nicht viel ausmacht, gilt wie so oft: Die Masse macht’s.